Steht der Besen vor dem Haus |
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ÖFFNUNGSZEITEN:
Juni bis September jeweils Sonntag und Montag und an Feiertagen von 11.00 bis 18.00 Uhr |
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Als Resümee für das letzte Jahr läßt sich sagen:
Danke für die vielen netten Gäste, die ich kennen lernen durfte.
Ich freue mich auf all die Gäste, die ich dieses Jahr begrüßen darf,
um ihnen die neuen Ideen vom „Ideengarten” 2012 zu präsentieren. |
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Das Besen-CafeIch und ein Cafe? Nie im Leben, aber ... wie es oft so ist, geschieht etwas einfach, ohne dass man dies aufhalten kann. Am Anfang war ja nur „meine Idee mit dem Garten = „Ideen-Garten”. Also den Garten mit all meinen Gestalt angenommenen Ideen zu präsentieren. Dann dachte ich: „Ok, im Garten sitzen, genießen und dann einen Cafe trinken und einen guten Kuchen dazu . . .” Vom Gefühl her war mir klar, was ich wollte, ich konnte es nur nicht definieren. Irgend etwas hat gefehlt – ein Funke. Aus diesem Funke wurde Feuer, als ich das Wort Besen-Wirtschaft hörte. Aus Besen-Wirtschaft wurde sofort Besen-Cafe. In Anlehnung an Besen- oder Straußen-Wirtschaften, welche max. 4 Monate im Jahr geöffnet haben. Also ein Cafe im Freien, ohne Dach überm Kopf, momentan am Sonntag und Montag und an Feiertagen geöffnet (unter der Woche gerne mit Voranmeldung). Ideen-Garten, Tiere, Ambiente und Panorama inbegriffen. Außergewöhnlich! Na und!
Ich bin der typische Quereinsteiger (und „außergewöhnlich” war ich schon immer)! Warum nicht! ![]() |
Der Ideen-Garten
Funken waren schon immer da, doch wann wird aus einem Funken ein Feuer?
Bis vor ein paar Jahren war hier auf dem Gelände nur Müll und Abfall mit einer Bau-Ruine dazu. Eins ergab das andere und irgendwie wurde alles langsam aber beständig entrümpelt, entsorgt, aufgeräumt, gebaut und verändert. Jeder Baum der gefällt wurde brachte mehr Licht und irgendwie bekam das Gelände langsam Raum und Platz für Ideen. Als ein guter Freund begann, sein Haus zu renovieren, war ich flugs mit dem Hänger vor Ort und sammelte ein, was so zu bekommen war: Alte Ziegelsteine komplett mit Mörtel zugekleistert (es dauerte ca. 14 Tage und manche Blase an den Händen, bis ich den Mörtel abgeklopft hatte. Ein paar alte mit Nägeln übersähten Holzbalken, eine alte Holzleiter in der Mitte durchgesägt. Die Leiter dient heute einer Baumrose als Rankhilfe, die Ziegelsteine sind nun in einem Teil meines Gartens als Mäuerchen. Die Balken wurden das Grundgerüst meines historischen Backhäusles. Mein Vater hinterließ mir in der Nähe des Anwesens einen alten Holzschuppen am Waldrand – das „Russische Reisebüro” – in welchem er seinen Tagträumen nachhing. Diesen Schuppen musste ich letztes Jahr wegen Einsturzgefahr abreißen (leider). Die Dachschindeln, welche ich retten konnte, sind jetzt auf dem Dach vom Backhäusle. Sehr schöne Feierabend-Dachziegel sind dabei (Ziegel, welche die Ziegelmacher am Ende des Tages mit ihrem Zeichen oder Malerei in den frischen Ton gekratzt verzierten). Ein Hauch von Nostalgie umweht mich immer, wenn ich Brot oder Pizza backe, da es früher harter Hände Arbeit bedurfte, um diese Ziegel herzustellen. |
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![]() Gonzo und sein Clan ![]() Artus Eine meiner liebsten Enten ist „Henriettchen”. Sie wurde von einem Huhn ausgebrütet. Dieses Huhn „Henriette” rettete ich vor vielen Jahren auf einem Kleintier-Markt. Dort fand ich einen ca. 40 x 50 cm kleinen Käfig vor, in welchem sich 4 große Enten, 2 Fasane und ein kleines schwarzes Zwerghuhn aufhielten. Unter diesem Zwerghuhn saßen 8 sehr verängstigte Küken. Die Fasane und die Enten trampelten die ganze Zeit auf dem Huhn und dessen Küken herum. Da musste ich das tapfere Huhn und seine Küken einfach kaufen (zu einem horrenden Preis – versteht sich).
Mein Huhn wurde „Henriette” getauft und war die letzten 8 Jahre ihres Lebens hier bei uns sehr glücklich (Hühnerstall 20 qm + Wintergewächshaus + Wintersandelplatz mit Wohlfühl-Garantie und natürlich der große Garten). In den letzten Jahren brütete sie sehr häufig. Unter anderem wurde „Gonzo” mit Hühnerschar so auf die Welt gebracht und eben „Henriettchen”, eine sehr freche menschenfreundliche Chile-Pfeif-Ente. |
Auf dem Anwesen leben auch viele Tiere: 6 Ziegen, 2 Schweine, 7 Katzen, viele Enten. Und ein paar Zwerghühner: Hahn „Gonzo” mit seinem Clan. Gerade diese Hühner bringen viel Schwung und Lebendigkeit hier rein. Manchmal zu viel Lebendigkeit: Ich harke die Beete und kehre den Hof. Danach kommen die Hühner: sie gehen dann fleißig in die frisch geharkten Beete nach Würmchen suchen und das Ende der Geschichte: Erde rausgekratzt aus den Beeten und natürlich auf die frisch gekehrten Wege. Und ich fange mit meiner Arbeit von vorne an. Und wenn dann alles ok ist und der Rasen frisch gemäht, Hahn Gonzo zum zehnten Mal in seine Schranken gewiesen wurde, ertönt plötzlich ein lautes Knattern und mein 14-jähriger Sohn brettert mit seiner Motocross-Maschine durch meinen gepflegten Rasen, Reifenabdruck-Profile inbegriffen.
Zu meinen Küchenabfall verwertenden Schweinen „Artus" und „Quinni" muss man nicht viel sagen, man muss sie gesehen haben. |